Geschichte Gratkorns

Vulgo Hassler, FreBnitzhansl, Grabenschuster, Thomabauer und Fr6hlich nach der Katasteraufnahme von 1823 (mit Erganzungen bis tw.1850). (AG / FK) viertel und Gratkorn - St. Veit ob Graz.1371 wird dieses "Hard ze Ober Enderecz in der gegent" erstmals urkundlich genannt (Landesarchiv). Urn 1400 ist die Nennung "yin Hart" tiberliefert, 1487 "Hard in s. Veits pharr", ebenfalls 1487 "aus dem Hard in S. Veits pharr".26 Zu den Interpretationen von "Hart" siehe Nr. 28. 30 Haslach (1487) Mit der "Hasla" wird vermutlich jene Gegend bezeichnet, in der sich der Hof des vulgo Has(s)1er (siehe Nr. 31) befindet. Die Be- zeichnung "im Haslach" wird im Reiner Urbar von 1487 (AR) erstmals urkundlich genannt.27 Zur Bedeutung siehe Nr. 31. 31 Hassler (1486) Zwischen Gastbauerkogel, R6tschgraben und Haselleitgraben liegt in der Katastralgemeinde FreBnitzviertel das Geh6ft Has(s)ler, dessen erste Nennung als "im Haslach" 1486 im Gratweiner Urbar (Stiftarchiv Rein) erscheint. Der mittelhoch- deutsche "haselboum" ("haselnuz") bezeichnet die Ha- selstaude. Das Steirische kennt den "Haslachwald" als einen Wald mit vielen Haselstauden.28 32 Hausberg (1395, bzw. 1202, 1265) Der Hausberg fallt als letzter Auslaufer des Eggenberges am Nordrand der Katastralgemeinde Kirchenviertel jth mach Westen, zur Mur him, und mach Norden steil ab. Durch seine Beschaffen- heit und Lage war der Hausberg tiber Jahrtausende pradestiniert ftir Siedlungen wie zu Verteidigungszwecken. Erstmals indirekt urkundlich ge- nannt wird der Haus- berg als solcher in ei- ner Urkunde (Landes- archiv) von 1202 und im "Rationarium Styriae" von 1265 (Kopie im Landes- archiv). Die Urkunde von 1202 nennt einen "Ott von Lueg", was sich auf die Burg Lueg am Hausberg bezieht, die Nennung von 1265 betrifft das lateinische "Foramen", was mit "Loch", "Offnung" oder "Gang" zu tiber- setzen ist und nit Si- cherheit die heutige Zigeunerh6hle be- zeichnet. Ausdrticklich ist vom "Hawsperig" erst- mals im Reiner Urbar von 1395 (AR) die Rede. Das mittel- hochdeutsche "hus" oder "hous" bezeich- net namlich nicht al- lein das Haus im heu- ¥s^#:Syz;g^g*RE*"<g¢frsese%gjist;asj% '¢¢aefa isrogrryq corrrf *jS?ae$3*$3ji< %iife¥§gr#Sseases:sersisife^& s RE¢ Fasex%£ \A+ yfx<:±;SS>¥fy*sevig£¥gr§€„a£%as%¥:£:gg:&iffi§igffi I gas ¢SS SS <¥"grfflRE#*+i8RE js „AIir-,"-~~ ii#RE t§asif*"a+< a-i`i;!*:-!;esurvy~§ae ¥REi i*f#*afro ex EL:RE¥fr¥+t»v"t? aSSx§ ¢>RE i% RE \;i\ex¥ i% +;..,i...=......`=.3es:i:..\¢..`ti€5`t`±tasssr!esrs is grRE +Syes 8g ftyRE¥asRE^fu§#§ -*' i se+A <x ng}^ ee ;%?»S% ^+; se ¢+* * ifegifeae§§§aei \ lath- ~`'- - .,~,s} +»^*x` >xS y i +\ ¢^;?iJ \ ex>& * § § +RE> eso ! qu*y< S ip ¥£- 3xp ai?ex+ i! 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SchlieBlich kann sich das mittelhochdeutsche "h(o)us" auch auf eine Wehranlage oder Burg beziehen, was in diesem Falle zutrifft. Gemeint ist nam- lich dabei die mittelalterliche Wehranlage Lueg, wie auch das Urbar der Pfarre Gratwein von 1486 die Bezeichnungen "Haus- berg" und "Lueg" ("bey dem Lueg oder am Hawsperg") 91eichrangig verwendet. Derar- tige Hausberge sind in der Stei- ermark zahlreich bekannt und weisen in der Regel auf das Vohandensein eines Wehrbaues bin. (Vg1. auch Kapite| "Lueg")29 33 Hofbach (-er) (1345, 1390) Der Hofbachgraben, heute Hof- graben, erstreckt sich zwischen H61lgraben, Hausberg und Eggenberg in Richtung Stidwe- sten; 1345 wird in einer Urkun- de (Landesarchiv) "der Hofpach" erstmals genannt. 1395 scheint dieser groBteils in der Katastralgemeinde Friesach - St. Stefan gelegene Graben wieder als "Hofpach" auf, 1414 als "Hoffpach", 1450 als "Hofpach prope Lueg" und 1486 wieder als "Hofpach". Ein Ge- h6ft "am Hof" im Hofbach- graben wird 1390 erstmals ur- kundlich genannt. (Vg1. auch Ka- Pitel "Velgau") 30 Gratwein, im Hintergrund der langgezogene Eggenberg, rechts der Hausberg (1924/25). (Sammlung I. Mirsch)

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