Geschichte Gratkorns
Das Dorf Eggenfeld auf der Katasteraufnahme yon 1823 (mit Erganzungen bis tw.1850): Bauparz. Nr. 33: Gregorbauer, 34: Wegmacher, 35: Hahnjakl, 36: Eggenfeldwjrt, 37: Bar[lbauer, 38: Eggenfeldwirt, 39: Kristabauer, 40: Winter, 41: Eggenfeldstrobl, 42: Simon- bauer. (AG / FK) Vulgo Forstbauer, Harregger, Felberbauer und Brandlhansl in der KG Forstviertel nach der Katasteraufnahme von 1823 (mit Erganzungen bis tw.1850). (AG / FK) 9 6K 164; StuB I, Nr, 7, S.lot; StuB 11. Nr. 208, S. 298; 08, S.153; F. Krones,1878, S. 24; Th. Unger, 1903, S.182; M. Lexer, i986, S. 233.; Steirisches W6rterbuch, 1994, S. 46; W. Brurmer,1994, S. 20. (8. Mader,1986 verzeich- net die Dult nicht als slawischen Sied!ungsnamen.) 10 0K 164; 08, S. 321; M. Lexer, 1986, S. 35. 11 0K 163;StuB i, Nr.189, S. 200; 08, S.160. i2 6K 164; 08, S.169. 13 C)K 164; 08, S.190; C. J. Brandtner,1980, S. 4; P. Cede, 1984, S. 41 ; Th. Unger,1903, S. 248f; M Lexer,1986, S. 296. 14 6K 164; 08, S.190. nerseits wurzelt im slawischen "dul" (bzw. "dol"), was mit "Grund" oder "Senkung, Tal" zu tibersetzen ist. Diese slawische Wurzel des Namens "Dult" m6chte ich in Erwagung ziehen. Weitere urkundliche Nennungen vor 1500 existieren 1265 als "Talge", 1337 als "die Dulge", 1395 als "die Dulgg", "die Gulg", "Dulge prope Foramen vltra s. Stephanum", urn 1460 als "im Dulcz" und 1486 als "die Dulg„.9 10 Hggenberg (1342) Der Eggenberg, der die Nordwestgrenze der Katastralgemeinde Kirchen- viertel bildet, wird 1342 urkundlich(Landes- archiv) erstmals als "das Lueg an dem Ekhenberge" genannt. Das mittelhochdeut- sche Verb "ecken" be- deutet soviel wie "her- Vorstehen".10 11 Eggenfeld (ca. 1140) In einer Urkunde (Landesarchiv), die in die Jahre urn 1140 zu datieren ist, wird ein "Adalberto de Ecchenuelt" genannt. Das Dorf liegt etwa 1500 in n6rdlich des Hausberges an der al- ten ReichsstraBe in der Katastralgemeinde Friesach-St. Stefan. Urn 1145 wird Eggen- feld als "Echenuelde" genannt, 1147 als "Ekkenuelt". In der zweiten Halfte des 12. Jahrhunderts scheint es als "Ekenuelde" auf, damn 1207 als "Ekkinveld", 1260 als "Ekenuelde", 1265 als ``Eckhenveld", urn 1375 als "Ekkenveld", 1395 als "Ekenveld" und 1486 als "Egkhenfelden" bzw. Ekhenfeldperg".1555 erfolgt die Nennung als "Egkhenveld ob dem Lueg bey der Muer vndter Pecca in s. Steffans pharr ob der Anndritz ob Gratz". t[ (Vgl. auch Nr. 10) 12 Enzengraben (1414) Der "Enczengraben" wird im Jahre 1414 (Urbar des landes- furstlichen Marchfutteramtes, AR) erstmals urkundlich ge- nannt. Zahn lokalisiert den Enzengraben "nachst St. Ste- phan", nord6stlich des Dorfes.12 13 Felbergraben (-bach, -bauer) (Siehe gesondertes Kapitel Velgau) 14 Foramen Siehe "Lueg", "Hausberg". 15 Forstbauer (1265?) Etwa 500 in stidwestlich des Weilers Jasen liegt in der Katastralgemeinde Forstviertel der Forstbauer. In einer Nennung aus dem Jahre 1265 (Landes- furstliches Urbar) als "in Foveis" sieht P. Cede den frtihesten Nachweis des Forstbauern. De- zidiert wird damn im Montforter Urbar (Landesarchiv) von etwa 1400 vom "Vorst" gesprochen. Das lateinische "fovea" wird mit "Grube" tibersetzt, sodaB in die- sem Falle vielleicht eine fhihe Nennung des "Grubenbauer" (siehe diesen) vorliegt. Der Name "vorst" 1eitet sich vom Mittehochdeutschen ab und be- Zeichnet den Wa|d.13 . 16 Forst (-viertel) (1453) Die Katastralgemeinde Forst- viertel leitet sich vom Flumame "Forst" (siehe "Forstbauer) ab, 1453 wird "Forst" urkundlich (Urkunde, Landesarchiv) ge- nannt, 1486 erfolgt die nennung als "vndemi Vorst".14 17 FreBnitz (-viertel) (1265) Erstmals genannt wird die "Vrezwitz" im "Rationarium Styriae" von 1265 (Kopie im Landesarchiv) , sic bezeichnet ur- sprtinglich den Bereich der Sen- ke zwischen Gastbauerkogel und Koinerberg, nord6stlich des Haselleitgrabens. Der Name ist slawischer Herkunft und leitet sich von "breza" ("briza"), die
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