Geschichte Gratkorns
E E I F ® E M fi § § E V E ffi K E EL ffi § Elm di § EL# EN ® E RE Hatte in den 60er- und 70er - Jah- ren der ungeztigelte Ausbau von Verkehrsflachen fur Kraftfahr- zeuge allgemeine Zustimmung gefunden, so machte sich spate- stems in den 80er - Jahren die Erkenntnis breit, daB im Interes- se von Sicherheit und Lebens- qualitat ein Einbremsen, j a sogar der Rtickbau von Verkehrswegen notwendig wtirde. Unter Btirgermeister Elmar Fandl wurde Gratkorn geradezu zu einem Vorreiter dieser Ent- wicklung. Frtihzeitig entschloB man sich zu verkehrs- beruhigenden MaBnahmen. Wa- ren Teile der Bev6lkerung noch skeptisch, als die ersten WohnstraBen (nit entsprechen- den Verkehrs- und Tempobe- schrankungen) verfugt wurden, so kam bald aus immer mehr Wohngebieten der Wunsch mach derartigen MaBnahmen. Dazu kamen Ampelregelungen und Tempobeschrankungen, wo die- ses im Interesse der Sicherheit erforderlich schien. Doch was ntitzen Tempobe- schrankungen ohne Kontrolle? Das fragte sich Btirgermeister Elmar Fandl und setzte die An- schaffung eines gemeindeeige- nen Radargerates durch. Tatsach- lich fuhrte der Einsatz des Gera- tes zu einer sptirbaren Eindam- mung von Raserei im Ortsgebiet. GewiB wurden in groBem Um- fang GemeindestraBen saniert, doch gleichzeitig begann man noch Ende der 80er - Jahre mit dem groBztigigen Bau von Geh- und Radwegen, dies wurde be- reits 1990 mit dem Pradikat "Radfahrfreundliche Gemeinde" belohnt. Das gr6Bte Verkehrspro- blem Gratkorns bildete freilich die Ortsdurchfahrt mit ihrer ex- tremen Verkehrsbelastung. Wie 1989 tauchte die Idee auf, den Bgm. Fandl mit Volksschulklasse bei der Verkehrserziehung. Unerirag!iche Verkehrsbelastung in der Gratkomer Ortsdurchfahrt Damm der alten UmfahrungsstraBe abzusenken und diese Trasse damn als "kleine" Ortsumfahrung zu ntitzen, auch weitere Umfahrungsvarianten wurden ins Spiel gebracht - mit durchaus un- terschiedlichen Reaktionen.
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