Geschichte Gratkorns

erhielt, gemeinsam nit Haupt- schuldirektor i. R. Willi Konrad, im Jahre 1989 die Ehrenbtirger- schaft der Marktgemeinde; Willi Kourad machte sich urn die Markt- musikkapelle verdient, er kompo- nierte u. a. den Marsch „Gratkorn zum GruB", den er seiner Heimat- gemeinde widmete. Roth erhielt auBerdem im Jahre 1990 das Gro- Be Goldene Verdienstzeichen des Landes Steiermark. Am 25 . Matz 1990 fanden in Grat- korn Gemeinderatswahlen statt. Gegentiber 1985 gewann die Spa 1,7 Prozent (68,2 Prozent), die 6Vp verlor 8,3 Prozent ( 15 ,0 pro- zent), die FPO gewann 4,1 Prozent (6,6 Prozent) und die Namensli- ste Winter kam auf 10,2 Prozent. Der Gemeinderat setzte sich wie folgt zusammen: Bgm., Elmar Fandl Vizebgm„ Karl - Heinz Frommknecht Vizebgm., Heinz Ober Finanzref., Ing. Franz lsker Vorstand, Katharina Wess GP, Josef Kopsche GP, Karl Aufegger GFl, Vinzenz Zach GF`, Penate Graf GR, Wilhelm Hausch GP, Georg Hemmer GR, Peter Pinner GB, Siegfried Stemmer GF}, Franz Sucek GR, Dr. Gtlnther Krauter GP, lngrid Kt]hn GR, Franz Zieger GP, Picharda Dagmar Papst GFl, Ferdinand Steinbauer GR, Dr. F}einhard Flumpler GP, Walpurga Stock -Binner GP, Franz Lanz GP, Hubert Winter GB, Horst Langauer GF], Peter Schmid lndustriekaufmann Werksarbeiter Beamter Angestellter Pensionist Werksarbeiter Werksarbeiter Angestellter Angestellte Versicherungsang. Arbeiter Heeresbeamter Polizeibeamter Arbeiter Jurist lndustriekaufmann Angestellter Lehrerin Angestellter Abteilungsleiter Angestellte Bauer Bauer Kaufmann Techniker Ziel der gegenwartigen Gemeindepolitik ist es auch, Gratkom als Wirtschafts standort - nicht nur fur die Papierfabrik - attraktiv zu erhalten. Einen er- heblichen Beitrag dazu leistet der Verein „Aktiv fur unsere Wirt- schaft", der unter Obmann Au- gust Feldgrill im Jahre 1979 die erste Bezirksmesse organisiert hatte. Diese Bezirksmesse bildet heute ein wichtiges Element im wirtschaftlichen Leben der Re- gion und bietet den Firmen Ge- 1egenheit, ihre Produkte werbe- wirksam zu prasentieren. Bereits in den 80er Jahren began- men sich die Rahmenbedingun- genderfinanziellenLagederGe- meinde zu verandern. Steigende Pflichtausgabenundrfucklaufige Einnahmen engten den Spiel- raum fur neue Projekte ein; der erh6hte Investitionsaufwand der Leykam - Mtirztaler fuhrte zu einer Reduktion der Gewerbe- steuer; die Lohnsummensteuer stagnierte; Mittel des Landes flossen spatlicher. Sozialer Wohnbau und 6kologi- sche Aspekte stehen im Zentrum aktueller kommunalpolitischer Ak- tivitaten. (AG)

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