Geschichte Gratkorns
Auspendler nach Graz in Prozent der in der Gemeinde wohnhaften Beschaf- tigten im Jahre 1979. (W. Leitner,1979.) Nach gelungenen Darbietungen der Gratkomer Schtiler empfin- gen funf bedeutende Gratkomer fur ihr Wirken zum Wohle der Gemeinde Ehrenringe: Die Alt- btirgermeister Wilhelm Part- bauer und Alois Schweinzer, Ab- geordneter zum Landtag Jakob Preitler, Generaldirektor der Pa- pierfabrik Dr. Heinz Weiss und Zentralbetriebsratsobmann Kurt Roth. Die Markt- und Werks- kapelle, der Arbeitergesangs- verein, der W6hrerchor, die Trachtengruppe und die Musik- schule sorgten fur das festliche Ambiente. 1974 und 1975 konnten im Rah- men des sozialen Wohnbaues 80 Wohnungen tibergeben wer- den, weitere kleinere Projekte folgten. Erganzend dazu errich- tete die Gemeinde urn 3, 6 Mio S einen zweiten Kindergarten, der am 1. September 1977 sei- nen Betrieb aufnahm. Ebenfalls in Zusammenhang mit der Vebesserung der infrastrukturel- 1en Ausstattung Gratkoms infol- ge des tiberdurchschnittlichen Bev6kerungswachstumes der 70er Jahre ist die Er6ffnung des neuen Kassensaales der Raiffei- senkasse Gratkom (19. Septem- ber 1975) und die Er6ffnung ei- ner Filiale der Steiermatkischen Sparkasse (24. 6.1978) zu sehen. Am 26. August 1979 verstarb der amtierende Btirgermeister Karl Waltl im 57. Lebensjahr. Auch Karl Waltl, seit 1955 dem Ge- meinderat angeh6rig, war dem seit Anton Kamper in der Gratkomer Sozialdemokratie ge- radezu traditionellen Weg ge- folgt: Betriebsrat - Gemeinderat - Btirgermeister. StieB diese tra- ditionelle „Laufbahn" auch bei- zeiten auf Kritik, sic spiegelt doch die realen sozialen und po- 1itischen Verhaltnisse. Betriebs- ratsfunktionare wie Kurt Roth, Karl - Heinz Frommknecht oder Hans - Joachim Ressel haben sich in erster Linie augrund ih- rer beruflichen Erfahrungen und (genutzten) M6glichkeiten zur Weiterbildung Kompetenz in kommunalpolitischen Belangen erworben.
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