Geschichte Gratkorns

V®EN EBEffi FffiusELEEN ENEusEE]H B]S ]9]4 PE®®Aus AELRE§ MITTEELpusENKHF EBEffi VERWAELTUN® "Pegga ohnweit Graetz, ein ur- altes SchloB, dessen Ueberbleibsel noch zu sehen Burgruine Peggau urn 1900. Das "Gschlor3 oder Vesten Pekach" war zu Ende des 16. Jahrhunderts eine bltlhende und die fur Gratkorn wichtigste Grund- herrschaft, die - nach einer Berechnung Herwig Ebners - einen Wert von etwa 97.749 Gulden reprasentierte.1652 kam die Herrschaft in den Besitz des Chorherrenstlftes Vorau. (Sammlung Horst Ziegler) Auf der sogenannten "Murstromkarte" ist zwischen unregulierter Mur und Fteichs- strar3e (Grazerstrar3e) die "Granz]inie zwi- schen der Herrschaft Peggau und der Herrschaft G6sting" eingezeichnet. Oben neben der Strar3e das Dultkreuz, an dem Verbrecher aus dem Peggauer Burgfried dem Grazer Btittel zur Hinrichtung uber- geben wurden. (LA) sind; das neuere klebt an einem Felsen, gleich einem Schwalbenneste; und hat ehe- mals eigene Herren gehabt, die im 11. und 12 ten Jahrhunderte in Steyermark lebten."1 Der vom bedeutenden steiri- schen Historiker Aquilin Julius Caesar 1773 derart romantisch beschriebenen Burg Peggau kam fur den Raum Gratkorn tiber Jahrhunderte eine zentrale Be- deutung zu. Bei der Aufliebung der Grundherrschaften im Jahre 1848 waren noch tiber 46 Pro- zent der Hausnummem der Herr- schaft Peggau untertanig, jahr- hundertelang tibte Peggau die Gerichtsbarkeit aus, war die Burg Peggau Zentrum von Ver- waltung, Wirtschaft und Recht. Vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde die Burg von den Freien von Peggau, sie wa- ren mit den Grafen von Zelt- schach und den Grafen von Rein verwandt, erbaut. Rudolf I. von Peggau (ca. 1100 bis 1148), Sohn des Grafen Emst von Zeltschach (genannt 1060 bis 1088), nannte sich "von Peggau", urn 1050 wa- ren Gtiter bei Peggau, darunter auch solche "ad Fresah" (bei Friesach), von einem Edlen Eppo an die Zeltschacher gekommen.2 Ein "Roudolf des Peka" wird urn 1135 erstmals urkundlich ge- nannt.3 Mitte des 13. Jahrhun- derts traten die Pfannberger das Erbe der Grafen von Peggau an, - die Burg wurde zerst6rt, nach- dem Bemhard von Pfannberg als Angeh6riger einer Adels- verschw6rung gegen K6nig Ot- tokar von 86hmen entdeckt wur- de. Nach Vertreibung der 86h-

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