Geschichte Gratkorns

M©DEitN!S!ERURE® DEB iENFREASFREUKFUR Noch in den 80er - Jahren wurde ein Programm zur Erneuerung und Verbesserung der Wasser- versorgung gestartet. Man be- gann 1988 nit den Bereichen Brunnboden und St. Stefaner - StraBe. Die bis zu 50 Jahre alten Eisenrohre hatten haufig zu Rohrbrtichen gefuhrt. DaB sich die Investition - abgesehen von der Versorgungssicherheit auch wirtschaftlich lohnte, erwies sich schon mach einem Jahr: 8,5 % we- nigerWasserverlustund geringere Pumpen- laufzeit, damit sptirbar weniger Stromver- brauch. Der Ausbau im Felber- tal sowie der Beitritt zum Wasserverband Hochschwab - Stid wa- ren weitere MaBnahmen zur Sicherung der Was- serversorgung, ehe 1993 ein Investitionspro- gramm im Um fang von 25 Millionen Schilling in Angriff genommen wurde, dessen Kern- sttick der neue Hoch- behalter in Brunnleiten bildete; und Schritt fur Schritt wurde das Netz erneuert. Wie wichtig ein lei- stungsfahiges Netz so- wie ausreichende Trink- wasserreserven sind, muBten die Gratkorner einen Vollausbau der Kanalisie- rung begegnen, urn Verunreini- gungen des Trinkwassers durch landwirtschaftliche Betriebe und Hausklaranlagen auszuschalten. So wurde in den folgenden Jah- ren die Erweiterung der Kanali- sierung stark forciert. Ein anderes Kapitel waren die Hochwasserschaden. Abhilfe konnten nur Rtickhaltebecken Eine erste dramatische Bewah- rungsprobe muBte das eben erst fertiggestellte Rtickhaltebecken Felberbach im Oktober 1993 be- stehen, als ein schweres Unwet- ter in diesem Bereich niederging - doch blieben Schaden aus. In der Reihe der Infrastruktur- verbesserungen besonders her- vorzuheben ist der Bau eines Erdgasnetzes, der ab 1988 in erfahren, als 1990 aus der Dultquelle nit Colibakterien verseuchtes Wasser kam. Man bekam das Problem zwar rasch in den Griff, aber ein Schreck war es doch. Als kurzfristige MaBnahme wurden UV - Filter eingebaut, die gesundheitsschad- liche Keime abt6ten, 1angfristig wollte man dem Problem durch schaffen, die Verhandlungen mit dem Land dardber verliefen je- doch auBerst zah. 1989 wurde das Rtickhaltebecken Picklbach realisiert, im selben Jahr gab es - mach abermals schweren Hochwasserschaden - auch ghi- nes Licht ftir das Rtickhalte- becken Felberbach. Etappen erfolgte und zu einer Verbesserung der Luftgtite im GroBraum Gratkorn erheblich beitrug. Erhebliche Mittel wurden in diesen Jahren auch fur Sanierung und Ausbau von GemeindestraBen, fur die Erwei- terung der 6ffentlichen Beleuch- tung sowie fur den Bau eines Wohn- und Geschaftszentrum Andreas Leykam-Platz

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